Entstanden ist das Mehrgenerationenhaus (Lebensräume für Jung und Alt) aus einer Idee der Dorferneuerung Klingsmoos unter dem Vorbild der Gemeinde Oberhausen, wo ein ähnliches Projekt seit über 10 Jahren erfolgreich betrieben wird. Zur offiziellen Einweihung, die die beiden Pfarrer Thomas Pendanam und Cornelia Dölfel vornahmen, kamen viele Gäste, darunter der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber und Landrat Alois Rauscher. Im Haus gibt es 12 barrierefreie Wohnungen, in dem Jung und Alt zusammenwohnen und sich gegenseitig unterstützen sollen. Die Gemeinde Königsmoos hat in dem Gebäude zudem einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Büro erworben, die wiederum zu 50 % aus dem „Leaderprogramm“ gefördert wurden. Wie Bürgermeister Heinrich Seißler betonte, geht für die Gemeinde ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung und mit der Einweihung wird ein neues Kapitel in der Gemeindegeschichte aufgeschlagen. Der Gemeinschaftsraum soll eine Begegnungsstätte verschiedenster Aktivitäten werden. Damit dies gelingt, kümmert sich Gemeinwesenarbeiterin Gabriele Bauer, die seit November bei der Gemeinde beschäftigt ist. Sie soll nun Leben in den Gemeinschaftsraum bringen. Der Raum diene nicht nur den Bewohnern des Hauses für verschiedene Aktivitäten, sondern der ganzen Gemeinde, sagte Bauer. Initiative erhofft sich Bauer auch aus der Bevölkerung, möglich seien Vorträge, Kurse, Spielenachmittage oder Kaffeekränzchen und vieles mehr. So ist für den Fasching bereits ein Tanztee geplant. Auch die Nachbarschaftshilfe wird künftig bei Gabriele Bauer im Mehrgenerationenhaus angesiedelt sein. Mitgetragen wird die Gemeinwesensarbeit von der Stiftung Liebenau aus Meckenbeuren. Stefanie Locher aus der Geschäftsführung bestätigte der Gemeinde eine nachhaltige Quartiersarbeit. 

einweihung_gaeste.jpgViele Gäste kamen zur Einweihung des neuen Mehrgenerationenhauseseinweihung_pfarrer.jpgPfarrer Thomas Pendanam weiht zusammen mit Pfarrerin Cornelia Dölfel die zwölf Wohnung und den Gemeinschaftsraum ein.